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"Im Namen seiner Majestät des Königs" erhielt der Ingenieur Hermann
Christner aus Hanau am 23. Oktober 1897 die Konzession zum Bau der 23
km langen normalspurigen Bahnstrecke von Kahl am Main nach
Schöllkrippen.
Genau ein Jahr später, am 28. Oktober 1898
wurde die Strecke in Betrieb genommen. Der Fuhrpark umfasste die zwei
Dampflokomotiven "Kahl" und "Alzenau", sowie sechs Reisezugwagen.
Nach Eröffnung des Bahnbetriebs im Kahlgrund konnten die Arbeiter aus
der Region ohne den beschwerlichen und weiten Fußweg ihre Arbeitsplätze
in den benachbarten Städten erreichen. Dadurch kam Geld in die Gegend,
die Bautätigkeit regte sich, die Darlehenskassenvereine entfalteten
sich, und landwirtschaftliche Lagerhäuser konnten gebaut werden. Der
Aufschwung begann.
1899 ging die Bahn in das Eigentum der neu gegründeten Eisenbahn- und Industrie Aktiengesellschaft über, unter der Leitung von Herrn Betriebsdirektor Friedrich Sander.
Die Aktie

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Das Anlagenkapital teilte
sich in 500.000 Mark 4%ige Prioritätsobligationen
und 1.260.000 Mark Aktien auf, in Summe also 1.760.000
Mark. Die Stückelung des Aktienkapitals erfolgte lediglich
in 1.000 Mark Anteilen, so dass insgesamt nur 1.260
Aktien ausgegeben wurden. Der historische Wert den
die Aktien der Kahlgrundbahn haben, ist unbestritten.
Bedingt durch die geringe Auflage und den vermutlich
großen Verlust über viele Jahre hinweg haben diese
Aktien heute einen hohen Sammlerwert.
Aktie
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1904 wurde der Firmenname geändert in Kahlgrund-Eisenbahn-Aktien-
Gesellschaft (KEAG).
- 1937 kamen Dampftriebwagen zum Einsatz.
- 1943 begann der Betrieb mit Dieseltriebwagen.
- 1948 wurde die Bahnsteigunterführung zur Bundesbahn in Kahl am Main in
Betrieb genommen und der Omnibusbetrieb eröffnet.
- 1951 meldete die Kahlgrund-Eisenbahn-AG Konkurs an.
- 1952 wurde die Kahlgrund-Verkehrs-Gesellschaft mbH (KVG) gegründet.
Wissenswertes über die heutige Kahlgrundbahn finden Sie auf unserer KVG / Bahnbetrieb - Seite.

Mit der Eröffnung des Omnibusbetriebes 1948
wurde der Notwendigkeit Rechnung getragen, den Schienenverkehr durch
Buslinien zu ergänzen, die auch abseits der Bahnstrecke gelegene
Ortschaften erschließen, Zubringerdienste leisten, sowie direkte
Verbindungen zu den Zentren Aschaffenburg, Alzenau und Hanau herstellen.
In der Anfangszeit befasste sich der Busbetrieb überwiegend mit dem Linienverkehr.
Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung in der Nachkriegszeit entwickelten
sich in den darauf folgenden Jahren auch andere Bereiche immer mehr:
der Reise- und Mietomnibusverkehr und der Berufsverkehr.
Die Reiselust der Leute war hier in der Region deutlich spürbar und so
konnten die Busse der Kahlgrundbahn schon Anfang der fünfziger Jahre
die ersten Reiseziele ansteuern: Schwarzwald, Rheinland, Bayerischer
Wald, Österreich und Italien.
Der erste Bus im Dienste der Kahlgrund-Eisenbahn war ein Magirus-Deutz
O 3500. Der Fuhrpark wurde um zwei weitere Büssing-Omnibusse erweitert
bevor 1956 der erste Setra S 10 nach Schöllkrippen kam. Im heutigen
Busbetrieb stellt Setra den Hauptanteil der Fahrzeuge dar.
Möchten Sie noch mehr über die Entwicklung der KVG wissen?
1998 erschien das Buch "100 Jahre Kahlgrundbahn - 50 Jahre Busverkehr".
Sie können das Buch bei uns für 10 Euro erwerben.
Einfach anrufen unter der Telefon-Nr. 06024 / 655 211 oder 655 214
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| KONTAKT |
Kahlgrund-Verkehrs- Gesellschaft mbH |
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Zentrale Am Bahnhof 12 63825 Schöllkrippen Telefon 06024 / 655-0 Telefax 06024 / 655-250 Email senden |
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Service Center Schöllkrippen / Reisebüro Am Bahnhof 1 63825 Schöllkrippen Telefon 06024 / 655-124 Telefax 06024 / 655-100 Email senden |
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Service Center Kahl / Reisebüro Bahnhofstraße 28 63796 Kahl am Main Telefon 06188 / 914194 Telefax 06188 / 992634 Email senden |
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